Edward, der seine Geduld erschöpft sah, der auf allen Seitenvon dem aufgeregten Haufen eingczwängt wurde, der jeden Augen-blick persönliche Gewaltthat fürchtete, beschloß Einschüchterungs-Maßregeln zu versuchen, und zog daher ein Paar Kaschenpistolenhervor, mit denen er Jeden niederzuschießen drohte, der ihn auf-zuhaltcn wagte, und zugleich Ebenczer die Aussicht auf das gleicheGeschick ertheilte, wenn er sich nur einen Schritt weit mit den Pfer-den entfernte. Der gelehrte Partribge sagt, ein Mensch mit einerPistole ist hundert Unbewaffneten überlegen, denn obgleich er ausder Menge nur Einen todt schießen kann, weiß doch keinbr, ob nichteben er der Unglückliche sein wird. Die Masse der Bewohner vonCairnvrcckan wäre daher wahrscheinlich zurückgcwichen, und Ebe-nczer, dessen natürliche Blässe noch dreimal leichenhaftcr gewordenwar, würde gegen ein solches Gebot auch nichts einzuwendcn ge-habt haben, hätte nicht der Bulcan des Dorfes, begierig, dieWuth, welche sein Weib hervorgerusen, an irgend Jemand auszu-lassen, und nicht bös darüber, einen solchen Gegenstand in Edwardzu finden, eine glühend rothe Eisenstange ergriffen, mit der er sowüthend auf ihn einstürmte, daß das Abfeuern seines Pistols nureine Handlung der Selbstvertheidigung war. Der Unglücklichesiel und während Edward von Abscheu über dieses natürliche Ereig-niß ergriffen, nicht so viel Geistesgegenwart besaß, seinen Säbelzu ziehen, oder sich seines zweiten Pistols zu bedienen, warfsich dieMasse aus ihn, cntwaffnete ihn und stand im Begriffe, die größtenGewaltthatcn gegen ihn zu verüben, als das Erscheinen eines ehr-würdigen Geistlichen, das des Predigers der Gemeinde, ihrerWuth ein Ziel setzte.
Dieser würdige Mann (keiner von der Goukthrapplcs oderRentowels) bewahrte seine Würde unter dem gemeinen Volke, ob-gleich er die praktischen Gründe des christlichen Glaubens predigte,