Druckschrift 
1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
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Offizier ist mit vier Mann als Garnison im Hause geblieben undbis jetzt haben sie sich sehr gut betragen, da wir gezwungen sind,sie bei guter Laune zu erhalten. Die Soldaten spielten aber dar-auf an, daß Sie in großer Gefahr sein würden, wenn Sic ihnenin die Hände sielen; ich kann mich nicht entschließen, niederzu-schrcibcn, was für Lügen sie erzählen, denn Lügen waren cs gewiß,doch Sie werden am besten wissen, was Sie zu thun haben. DerOffizier hat Ihren Bedienten als Gefangenen, Ihre zwei Pferde,und Ällcs, was Sie in Tully-Weolan ließen, mitgenommen. Ichhoffe, Gott wird gestatten, daß Sie glücklich nach England kommen,wo, wie Sie mir sagten, kein Kampf zwischen den Clans erlaubtist, sondern Alles nach gleichem Gesetze geschieht, welches alle Un-schuldige und Harmlose beschützt. Ich hoffe, Sie werden mir Nach-sicht dafür gewähren, daß ich so kühn bin, Ihnen zu schreiben, wocs mir scheint, obgleich vielleicht irrthümlich, daß Ihre Sicherheitund Ehre gefährdet sind. Ich bin überzeugt wenigstens glaubeich es, daß mein Water meinen Brief billigen würde; denn Mr.Rubrick ist zu seinem Wetter nach Duchran geflohen, um außerGefahr vor den Soldaten und den Whigs zu sein, und der AmtmannMacwhceble liebt es nicht, wie er sagt, sich in anderer Leute An-gelegenheiten zu mischen, obgleich ich hoffe, daß meines WatersFreunden in einer solchen Zeit, wie diese, zu dienen, nicht eine un-passende Einmischung genannt werden kann. Leben Sie wohl,Capitain Waverley! Ich werde Sie wahrscheinlich nie wieder se-hen, denn es wäre sehr unpassend, zu wünschen, daß Sic eben jetztnach Tully-Weolan kämen, selbst wenn diese Leute fort wären,aber ich werde mich stets mit Dankbarkeit der Güte erinnern, mitder Sie mich bei meinen kleinen Studien unterstützten, so wie IhrerAufmerksamkeiten gegen meinen theurcn, theurc» Vater.

Ich bleibe Ihre hochverpflichtetc Dienerin,

Rosa Comyne Bradwardine."

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