Viertes Kapitel.
Ein Brief aus Tully-Veolan.
An dem Morgen, an welchem Waverlcy's unruhige Betrach-tungen einige Zeit dem Schlafe gewichen waren, ertönte in seinenTräumen eine Melodie, doch nicht die Stimme Selmas. Es kamihm vor, als sei er zurück in Tully-Beolan, und höre Davie Gel-latley auf dem Hofe jene Lieder singen, welche Morgens gewöhnlichzuerst seine Ruhe störten, als er ein Gast des Barons von Brad-wardine war. Die Töne, welche dassTraumgesicht hervorgerufenhatte, wurden lauter, bis Edward darüber erwachte. Der Traumaber schien noch nicht ganz verschwunden zu sein. Das Zimmer, indem er sich erblickte, war in der Burg Jans nan Chaistel, abernoch immer war es die Stimme Gellatley's, welche unter seinenFenstern sang:
^ Mein Herz ist im Hochland, mein Herz ist nicht hier;
Mein Herz ist in, Hochland, nnd jagt dort das Thier;
ES jaget das Thier nnd verfolget das Reh;
Mein Herz ist in, Hochland, wohin ich jetzt geh.
Neugierig, zu erfahren, was Mr. Gellatley zu einem so un-gewohnten Ausfluge bewegen könnte, kleidete Edward sich in aller