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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
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Mit diesen Worten trennte sie sich von ihm, denn sic warenjetzt an die Stelle gelangt, wo die beiden Pfade sich schieden. Wa-verley erreichte das Schloß unter einem Sturme widerstreitenderGefühle. Er vermied jedes Alleinsein mit Fergus, da er sich ebenso wenig fähig fühlte, dessen Neckereien zu ertragen, als auf dessenVorstellungen zu antworten. Die wilde Lustbarkeit des Festes,dcnnMac-Jvor hielt offene Tafel für seinen Clan, diente einiger-maßen dazu, die Ueberlegung zu betäuben. Als das Fest beendigtwar, dachte er daran, wie er sich nach der peinlichen Erklärung die-ses Morgens gegen Miß Mac-Ivor bei dem nächsten Zusammen-treffen benehmen sollte, allein Flora erschien nicht. Fergus, dessenAugen flammten, als Cathleen ihm sagte, daß ihre Gebieterin fürden Rest des Abends auf ihrem Zimmer bleiben wollte, ging selbst,sie zu holen; aber allem Anscheine nach waren seine Vorstellungenvergebens gewesen, denn er kehrte zurück, das Gesicht dunkel gerö-thet, und zeigte manche Symptome des Mißvergnügens. Der Restdes Abends ging hin, ohne daß Fergus oder Waverley auf den Ge-genstand anspielte, welcher die Gedanken des Letztem in Anspruchnahm, und vielleicht die aller Beiden.

Als Edward sich auf seinem eigenen Zimmer befand, trachteteer, ein Resultat dieses Tages zu ziehen. Daß Flora für den Augen-blick bei ihrer Weigerung beharren würde, lag außer allem Zweifel.Aber konnte er auf spätere Gewährung hoffen, wenn die Umständeihm gestatten sollten, seine Werbung zu erneuern? Konnte dieenthusiastische Treue, welche in diesem Augenblicke der Aufregungin ihrem Busen für keine andere Leidenschaft Raum ließ, in ihrergegenwärtigen Gewalt von Dauer sein, wenn der Erfolg der augen-blicklichen politischen Machinationen scheiterte? Und wenn diesnicht geschah, durfte er dann hoffen, daß die Thcilnahme für ihn,die sie eingestanden hatte, zu einer wärmcrn Neigung werdenwürde? Er strengte seine Erinnerung an, sich jedes Wort zurück-