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1 (1851) Waverley
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Wie kannst Du das sagen, Fergus? Du weißt, wie wenigdiese Verse einen Engländer interessiren können, selbst wenn ich siezu übersetzen vermöchte, wie Du behauptest."

Nicht weniger als mich, schöne Lady. Zudem hat Eure ver-einte Dichtung denn ich beharre darauf, daß Du Lheil daranhast, den letzten silbernen Becher in dem Schlosse gekostet, undwie ich vermuthe, wird sie mich das nächste Mal, wenn ich eineallgemeine Hofversammlung halte, noch mehr kosten, wenn dieMuse Mac Murrough heimsucht; denn Du kennst unser Sprich-wort: Wenn die Hand des Häuptlings zu geben aufhört, ist dasWort des Barden erfroren. Run, ich möchte, daß es so wäre,denn drei Dinge sind einem modernen Hochländer nutzlos: einSchwert, das er nicht ziehen darf; ein Barde, der von Thatcnsingt, die er nicht nachzuahmen wagt; ein großer Beutel vonZiegenleder, in den er keine Goldstücke zu thun hat."

Nun, Bruder, da Du meine Geheimnisse verräthst, kannstDu nicht erwarten, daß ich Deine bewahre. Ich versichere Euch,Capitain Waverley, daß Fergus zu stolz ist, um sein Schwertgegen einen Marschallsstab auszutauschen; daß er Mac Murroughfür einen weit größcrn Dichter hält, als Homer, und daß er sei-nen Aiegenl.dernc» Beutel nicht für alle die Louisdore hingebenwürde, die er enthalten könnte."

Wohl gesprochen, Flora; Schlag um Schlag, wie Conan zudem Teufel sagte. Aber jetzt schwatzt Ihr Beide von Barden undPoesie, wo nicht von Börsen und Schwertern, während ich zu denletzten Runden der Senatoren des Stammes Jvorzurückkehre."

Mit diesen Worten verließ er das Zimmer.

Das Gespräch wurde zwischen Flora und Waverley fortgesetzt,denn zwei wohlgekleidete junge Mädchen, die zwischen der Gefähr-tin und der Dienerin zu stehen schienen, nahmen daran keinen Theil.Beides waren reizende Mädchen, aber sie dienten nur als Folie für