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„Aber gesetzt nun, daß aus dem Niederlande eine starke Ab-teilung gegen ihn zöge, würde Euer Häuptling ihn dann nichtvertheidigcn?"
„Nein, er würde nicht den Funken eines Feuersteines für ihnwagen, wenn sie mit dem Gesetze kämen."
„Und was müßte Donald dann thun?"
„Er müßte dieses Land von sich befreien, und sich zurückziehen,'vielleicht über den Berg nach Letter Scriven."
„Und wenn er auch dahin verfolgt würde?"
„Dann möchte ich draus wetten, daß er zu seinem Vetter nachRannoch ginge."
„Aber wenn man ihm auch nach Rannoch folgte?"
„Das," sagte Evan, „ist gar nicht glaublich, und, Euch dieWahrheit zu sagen, dürste nicht ein Niederländer in ganz Schott-land einen Weg weiter als Büchsenschußweite über Ballt)-Broughhinaus verfolgen, er hätte denn die Hülfe des Sidicr Dhu."
„Was nennt Ihr so?"
„Sidier Dhu? Den schwarzen Soldaten; das ist, was mandie unabhängigen Eompagnieen nennt, die ausgehoben wurden,Friede und Gesetz in den Hochlanden aufrecht zu erhalten. VichJan Vohr kommandirte davon vor fünf Jahren eine, und ich selbstwar Unteroffizier, dafür steh' ich Euch. Man nennt sie SidierDhu, weil sie Tartschcn tragen, wie man Eure Leute — König Ge-orgs Leute, Sidier Roy oder rothe Soldaten nennt."
„Gut, aber als Ihr in König Georgs Sold standet, Evan,wäret Ihr doch ganz gewiß auch König Georgs Soldaten?"
„Meiner Treu, danach müßt Ihr Vich Jan Vohr fragen;denn wir waren für seinen König, und kümmern uns nicht sehrdarum, welcher von ihnen es ist. Auf jeden Fall kann Niemand sa-gen, daß wir jetzt König Georgs Soldaten sind, denn seit einemJahre haben wirseinen Sold nicht gesehen."