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1 (1851) Waverley
Entstehung
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ab, und den frischen Morgenwind benutzend, spannte er ein schwer-fälliges Segel aus; Evan ergriff das Steuer, und wie es Waverleyschien, richteten sie ihren Lauf etwas höher an dem See aufwärts,als zu dem Orte, wo sie sich am vorigen Abend eingeschifft hat-ten. Als sie über den Silberspiegel hinglittcn, cröffnete Evan dasGespräch mit einem Lobe Alice's, welche, wie er sagte, mild undfreundlich wäre, und bei dem Allen noch die beste Tänzerin derganzen Gegend. Edward stimmte dem Lobe bei, soweit er vermochte,sprach dann aber sein Bedauern darüber aus, dass sie zu einem sogefahrvollen und traurigen Leben verurtheilt sei.

O, was das betrifft," sagte Evan,so giebt es in ganzPerthshire nichts, das sie nicht bekäme, wenn sie ihren Vater darumbäte, cs müßte denn zu heiß oder zu schwer sein."

Aber die Tochter eines Kuhräubers eines gemeinen Die-bes zu sein!"

Gemeinen Diebes! Keinesweges: Donald Bean Leanerhob in seinem ganzen Leben nie weniger, als eine Herde."

NenntIhr ihn denn etwa einen ungewöhnlichen Dieb?"

Rein; wer einer armen Wittwe eine Kuh, oder einemFreysassen den Ochsen stielt, der ist ein Dieb; wer aber einemSachsen-Laird die Herde forttreibt, das ist ein Herren-Treiber.Und einen Ast von dem Baume, einen Salm aus dem Flusse, einStück Wild vom Berg oder eine Kuh von der Weide eines Nieder-länders zu holen, das wird übrigens ein Hochländer nie alseineSchande betrachten."

Aber, was soll das für ein Ende nehmen/ wenn er bei einersolchen Aneignung ergriffen wird?"

Gewiß würde er für dasGesctz sterben, wieschon man-cher tüchtige Mann vor ihm."

Für das Gesetz sterben?"