Druckschrift 
1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
150
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scheine nach Evan, der kn dem See angelte; neben ihm stand einAnderer mit einer Waffe auf der Schulter, in dem er seinen Freundmit der Streitaxt erkannte.

Biel näher dem Eingänge der Höhle hörte er einen lieblichengaclischcn Gesang, und geleitet durch denselben fand er auf einemsonnigen Platze, beschattet von einer Birke, und auf einem Bodenvon seinem weißen Sande, die Donna aus der Höhle, damit beschäf-tigt, auf das Beste ei» Frühstück von Milch, Eiern, Haferbrot,frischer Butter und Honigscheibcn zu bereiten. Das arme Mädchenhatte an diesem Morgen schon einen Weg von vier Meilen zurückge-legt, um die Eier, das Brot und die andern Bestandtheile desFrühstückes herbeizuholen, denn dies Alles waren Delikatessen, diesie von fernen Hüttcnbewohnern erbitten oder erborgen mußte. DieLeute des Donald Bean Lean genossen wenig andere Nahrung, alsdas Fleisch der Thierc, die sie aus dem Niederlande forttrieben;selbst Brot war ein Leckerbissen, an d:n sie nur selten dachten, weiles schwer zu erlangen war, und die häusliche» Genüsse der Milch,des Geflügels, der Butter re. waren Dinge, von denen man indiesem Scythcn - Lager gar nicht sprach. Es darf jedoch nicht mitStillschweigen übergangen werden, daß, obgleich Alice einenLheil des Morgens darauf verwendet hatte, für den Gast solcheGenüsse herbei zu schaffen, welche die.Höhle nicht bot, sie doch auchnoch so viel Zeit zu gewinnen wußte, ihre eigene Person auf dasBeste herauszuputzen. Ihr Anzug war sehr einfach. Eine kurzerothe Jacke und ein Unterrock von unbedeutender Länge bildetenihre ganze Kleidung, aber diese Stücke waren rein und nett geord-net. Ein Stück scharlachrothes gesticktes Luch, Snood genannt,umschloß ihr Haar, welches darüber in einer reichen Fülle dunklerLocken herabsank. Der scharlachrothe Plaid, der einen Lheil ihresAnzugcs bildete, war bei Sekte gelegt, damit er sie bei ihrer Lhä-tigkeit in der Bedienung des Fremden nicht hindere. Aber ich würde