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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
147
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haltsvrt zu sehen. Donald BeanLean sah ihm einen Augenblickfest in das Gesichl, und sagte dann mit bedeutungsvollem Kopf-nicken:Ihr hättet mir eben so gut vertrauen können; ich bin desVertrauens eben so würdig, als der Baron von Bradwardine oderVieh Jan Bohr. Aber Ihr seid meinem Hause deshalb doch gleichsehr willkommen."

Waverley fühlte sich von unwillkührlichem Schauder bei diesergchcimnißvollen Sprache des gesetzlosen Banditen ergriffen, undtrotz seiner Versuche, dasselbe zu bemeistern, beraubte cs ihn dochder Kraft, nach dem Sinne dieser Andeutungen zu fragen. EinHaideblumen-Lager war für ihn in einem Winkel der Höhle berei-tetworden, und mit solchen Plaids zugedeckt, als erübrigt werdenkonnten, lag er hier noch einige Zeit, die Bewegungen der andernHöhlenbewohner beobachtend. Einige Abthcilungen von Zweienoder Dreien betraten oder verließen die Höhle ohne andere Ceremo-nie, als einige gaelische Worte gegen den Capitain, und als diesereingeschlafen war, gegen einen großen Hochländer, dessen Lieute-nant, der während der Ruhe des Führers Wache zu halten schien.Die, welche eintraten, schienen von irgend einer Exmission zurück-zukehren, und deren Erfolg zu berichten, worauf sie ohne weitereCeremonie zu der Vorrathskammer schritten, wo sie sich von dendort hängenden Lhieren etwas abschnitten, was sie dann nacheigenem Gefallen kochten und aßen. Der Branntwein stand unterstrenger Aufsicht, und wurde entweder von Donald selbst, seinemLieutenant oder dem oben erwähnten Mädchen ausgethcilt, welchesdas einzige weibliche Geschöpf war, das sich zeigte. Die Portionwürde jedoch jedem Andern, als einem Hochländer, sehr reichlicherschienen sein; diese aber, welche in einem feuchten Klima bestän-dig in freier Luft leben, können eine große Quantität starker Ge-tränke vertragen, ohne eine nachtheilige Wirkung auf ihr Hirn oderauf ihre Gesundheit zu erfahren.

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