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Nachdem sie einige Zeit schweigend mit einander vorwärts ge-schritten waren, konnte Waverlcy die Frage nicht unterdrücken, obes noch weit bis an das Ende ihrer Reise sei.
„Die Höhle ist drei, vier Meilen weit, aber da Duinh«-Was-scl müde wäre, könnte, würde, Donald gewiß Our, )'schicken."
Diese Antwort gab keine Erklärung. Das versprochne Curryoder Transportmittel konnte ein Mann, ein Pferd, ein Karren,ein Wagen sein; aber mehr war von dem Manne mit der Streitaxtnicht heraus zu bringen, als: „Ja, ja, ein Curry."
Nach kurzer Zeit aber erkannte Edward den Sinn dieses Wor-tes, als sie sich nämlich aus dem Holze tretend am Ufer eines Flussesoder Sees befanden, und sein Führer ihm zu verstehen gab, daß siesich hier niedersetzen müßte», um zu warten. Der Mond, welcherjetzt aufzugehen begann, zeigte dunkel die Ausdehnung des Wassers,das sich vor ihnen hinzog, und die gestaltlosen unbestimmten For-men von Bergen, die es zu umgeben schienen. Die kühle und dochmilde Lust der Sommernacht erfrischte Waverlcy nach seinemschnellen und anstrengenden Marsche, und der Wohlgeruch, den dieBirke» aushauchte», gebadet im Nachtthau, war ungemein würzig.
Er hatte jetzt Zeit, sich dem Romantischen seiner Lage vollkom-men hinzugeben. Da saß er an dem Ufer eines unbekannte» Sees,geführt von einem wilden Eingebornen, dessen Sprache ihm unbe-kannt war, zu einem Besuche in der Höhle eines berüchtigten Räu-bers, eines zweiten Robin Hood vielleicht, oder Adam O' Gordan,und zwar in tiefer Mitternacht, nach einem Wege der Mühseligkei-ten und Gefahre», getr-nnt von seinem Begleiter, verlassen vonseinem Gesellschafter. — Was für Mannigfaltigkeiten der Ereig-nisse zur Ucbung einer romantischen Einbildungskraft, und alle ge-hoben durch das feierliche Gefühl der Ungewißheit, wo nicht derGefahr.— Der einzige Umstand, der zu dem Allen nicht paßte,