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hat uns denn das Unglück getroffen. Es ist nicht der Werth desViehes, Capitain Waverlcy, der mich beunruhigt, aber meinVater fühlt sich so beleidigt, und ist so kühn und hitzig, daß ichfürchte, er wird einen Versuch machen, die Beute mit Gewalt zu-rückzuerlangen. Wird er dabei nicht selbst getödtet, so tödtet ervielleicht einen dieser wilden Menschen, und dann ist zwischen ihnenund uns vielleicht für unsere ganze Lebenszeit kein Friede; und wirkönnen uns nicht wie in früheren Zeiten vertheidigen, denn die Re-gierung hat uns alle Waffen genommen; und mein Vater ist sorasch! — Ach, was wird aus uns werden!"
Hier brach der armen Rosa der Muth gänzlich, und ein Thrä-nenstrom entstürzte ihren Augen.
In diesem Augenblicke trat der Baron ein, und machte ihr mitmehr Härte Vorwürfe, als Edward ihn bisher gegen irgend einenMenschen hatte zeigen sehen. „Ist es nicht eine Schande," sagteer, „daß Du Dich vor einem Edelmanne in solchem Lichte zeigst,und über eineHeerdeHornochsen undMilchküheThränen vergießest,wie die Tochter eines Pachters?— Capitain Waverlcy, ich mußEuch bitten, ihr den Kummer zu verzeihen, der gewiß lediglichaus dem Grunde entspringt, ihres Vaters Besitzungen der Gefahr,der Beraubung und Beschimpfung durch gemeine Diebe und Bett-ler Preis gegeben zu sehen, weil cs uns nicht erlaubt ist, einDutzend Musketen zu haben, weder zur Vertheidigung, noch zurBefreiung."
Der Amtmann Macwhceblc trat unmittelbar nach dieser Aeuße-rung ein, und bestätigte sie durch seinen Bericht über Waffen undMunition, indem er dem Baron mit trauriger Stimme sagte, dieLeute würden gewiß Sr. Gnaden Befehl folgen, aber sie hätte»freilich keine Aussicht, dies mit Hoffnung auf ein glückliches Ge-lingen zu thun, denn nur Sr. Gnaden beide Bedienten wären mit