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1 (1851) Waverley
Entstehung
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Als die ersten Begrüßungen vorüber waren, erfuhr Ed-ward von ihr, daß dieschwarze Hexe," welche ihm in derErzählung des Haushofmeisters einigermaßen aufgefallen war,mit Hexerei nichts zu schaffen hätte, sondern nichts weiter sei, alsein Stück Eichenwald, der an eben diesem Lage gefällt werdensollte. Sie erbot sich mit verdächtiger Höflichkeit, dem Fremdenden Weg nach diesem Orte zu zeigen, welcher, wie es schien, nichtweit entfernt war; aber das Erscheinen des Baron von Bradwar-dine in eigener Person kam ihnen zuvor. Er erschien, durch Da-vie Gellatley benachrichtigt,mit den gastfreundlichsten Gesinnun-gen," und kam über den Wiescngrund mit so gewaltigen Schrittendaher, daß sie Waverley an das Mährchen von den Sicbenmeilen-stiefcln erinnerten. Er war von hoher, magerer, doch athletischerGestalt, alt und grauhaarig in der Lhat, aber jede Muskel tratdurch beständige Uebung wie eine Peitschenschnur hervor. Er warsorglos gekleidet, und mehr wie ein Franzose, als wie ein Englän-der jener Zeit, während er durch seine scharfen Züge und seine auf-rechte Haltung einige Aehnlichkeit mit einem Offizier der Schweizer-garde hatte, der sich einige Zeit in Paris aufhielt, und sich wohldie Tracht, doch nicht die Leichtigkeit oder das Benehmen der dor-tigen Einwohner aneignete. In der Lhat waren seine Spracheund Gewohnheiten einander eben so widersprechend, wie seine äu-ßere Erscheinung.

In Folge seiner natülichen Anlage zum Studium, oder viel-leicht auch nach einer ziemlich allgemeinen schottischen Mode, jun-gen Leuten von Rang eine gesetzmäßige Erziehung zu geben, warer für die Gerichtsschranken bestimmt gewesen. Da aber die politi-sche Meinung seiner Familie jede Hoffnung ausschloß, auf dieserLaufbahn zu steigen, reiste Mr. Bradwardine einige Jahre mit vie-ler Auszeichnung in fremden Ländern, und machte in auswärtigenDiensten einige Feldzüge mit. Nach seiner Reibung mit den Ge-