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1 (1851) Waverley
Entstehung
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gungcn waren jedoch der Erinnerung des Sir Everard in der Hitzeseines Unwillens entschwunden, und wäre der Anwalt Klippurse,nach dem er seinen Reitknecht als erpressen Boten absendcte, nureine Stunde früher gekommen, so würde derselbe die Genugthuunggehabt haben, eine neue Erbfolge für die Lordschaft und die Be-sitzungen von Waverlcy-House mit allen Jubchörungcn aufzusctzen.Aber eine Stunde kalter Uebcrlegung ist eine wichtige Sache, wennsie dazu benutzt wird, das vergleichungsweise Böse von zwei Maß-regeln abzuwägen, für welche wir innerlich nicht parteiisch sind.Anwalt Klippurse fand seinen Patron in tiefes Sinnen versunken,und war zu ehrerbietig, um ihn darin auf andere Weise zu stören,als durch Darlegung seines Papiers und seines ledernen Tintenfasses,zum Zeichen, daß er bereit sei, Sr. Gnaden Befehle niedcrzuschreiben.

Selbst diese geringe Andeutung machte Sir Everard verlegen,denn er betrachtete sie als einen Borwurf seiner Unentschlossenheit.Er sah den Anwalt mit einigem Verlangen an, sein k'mt ergehe» zulassen, als die Sonne, hinter einer Wolke hervortretend, plötzlich ihrgebrochenes Licht durch das vergitterte Fenster des dunklen Kabi-ncttes warf, in dem sie saßen. Als der Baronct sein Auge erhob,siel es grade auf das Mittelschild des Stammbaumes, aufdem der-selbe Wahlspruch stand, den sein Vorfahr auf dem Schlachtfeldevcn Hastings führte: drei schreitende silberne Hermeline im blauenFelde, mit dem Motto: ,,8a»» läcbe."

Möge unser Name eher untcrgehcn," rief Sir Everard,alsdaß dies alte treue Symbol mit dem entehrten Wappen eines vcrrä-therischcn Rundkopfes vereinigt werde."

Dies Alles war die Wirkung eines Sonnenstrahles, eben hin-reichend, dem Anwalt Klippurse das nöchige Licht zum Spitzenseiner Feder zu geben. Die Feder wurde vergebens gespitzt. DerAnwalt wurde mit der Weisung entlassen, sich bereit zu halten, aufden nächsten Ruf zu erscheinen.