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1 (1851) Waverley
Entstehung
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ursprüngliche» Nacktheiteiner neueren Modedame in unseren Abend-gesellschaften gezwungen. Diese meine Wahl einer Aera wirdder verständigen Kritik ferner verkünden, daß der Gegenstand meinerErzählung mehr eine Beschreibung der Menschen, als der Sittenist. Eine Schilderung der Sitten muß, um interessant zu sein,entweder zu einem so großen Alterthume zurückgehen, daß es ehr-würdig geworden ist, oder es muß einen lebendigen Widerscheindcr Scenen zeigen, welche sich täglich vor unseren Augen zutragenund durch ihre Neuheit intcrcffircn. So mögen das Panzerhemdunserer Vorfahren und der dreifach gefütterte Pelz unserer neu-eren Schönen, obgleich aus ganz verschiedenen Ursachen, gleichsehr zu der Kleidung ersonnener Charaktere passen; wer aber würde,in der Meinung, durch das Kostüm seines Helden Eindruck zumachen, ihm die Hofkleidung aus der Regierungszcit Georgs N.anlegcn, ohne Kragen, mit weiten Aermcln und tiefen Taschen-ausschnittcn. Dasselbe kann mit gleicher Wahrheit von der gothi-schcn Halle angeführt werden, mit ihren geschwärzten und gemaltenFenstern, ihrem hohen finsteren Dache, ihrem massiven Eichcntischc,besetzt mit Wildschweinsköpfcn und Rosmarin, Fasanen undPfauen, Kranichen und Schwänen, welche bei Beschreibung derFiction von vortrefflicher Wirkung ist. Viel kann auch durch diefreundliche Schilderung eines neueren Festes gewonnen werden, wieman dergleichen täglich in dem Theile der Zeitungen geschildertfindet, welcher Modespiegel betitelt ist; wenn wir nämlich dieseFeste oder eines derselben mit den glanzvollen Cercmonien einer Ge-sellschaft vor VO Jahren gcgcnübcrstellcn, so kann leicht erkanntwerden, wie viel der Maler antiker oder moderner Sitten über dengewinnt, welcher die Sitten der letzten Generation schildert.

Da ich die Rachthcilc in Erwägung zog, die von diesem Theilemeines Gegenstandes unzertrennlich sind, mußte ich sie so viel alsmöglich vermeiden, indem ich die Stärke meiner Erzählung in die