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„Nun denn!" versetzt die Meisterin,
„Was fertig ist, ist fertig!"
— „Nein, Kind, sprich froh, wie ich es binGvttlvb, der Schuh ist fertig!" —
„Ei," brummt sie, „laß die Narrethei!"Bin ich doch nicht dein Papagei.
Znm Henker mit den Schuhen!" —
„Wie? mir nur nicht, zur Liebe hierWillst du fünf Wörtchen sagen?
Sei doch vernünftig; jage mirNicht Galle in den Magen!"
— „Ei, Galle hin und Galle her,
Ich thu' es nun und nimmermehr,
Pack' dich von dannen, Alter!" —
Der Meister faßt den Knieriem' nunUnd schwingt ihn in den Händen:
„Noch einmal frag' ich: willst dn's thun?
Es könnt' sonst garstig enden!"
Er droht umsonst. Die MeisterinVerharrt in ihrem EigensinnUnd weist ihm stolz den Nacken.
Der Faden der Geduld zerriß;
Und thätig ward der Riemen.
Es hat in einem Hui gewißIhr Rücken zwanzig Striemen.
Sic schimpft und heult. Er aber schlugBis laut sie schrie: „Es ist genug!
Gottlob, der Schuh ist fertig!"