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15 (1853)
Entstehung
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(Bloße Wünsche thi», es nie,

Winke sind's der Phantasie!)

Wollet ihr die Welt verbessern,

Fange Jeder an bei sich,

Denn der Mittelpunkt der großen,

Welt ist Jeglichem sein Ich.

Dieses Ich wirft seine Strahlen,

Einer innen, Sonne gleich,

Durch des Lebens weites Reich.

Wie cs selber ist, so malenSich die Dinge klein und groß,

Prächtig oder färbe,ilos.

Frennd, was Dn von, Leben sagst,

Was Du über Menschen klagst,

Was Dn preisest, was Du tadelst,

WaS Du lästerst, was Du adelst,

Schildert, glaub' es sicherlich,

Nicht die Welt, cs schildert Dich;

Alles ist von Dir gesagt,

Hast dich selber angeklagt.

2. Das ewige Alte.

Man spricht so viel vom Lauf der Welt;

Wo läuft sie denn, ihr Narren?

Wer die für galoppircnd hält,

Hat wohl den größten Sparren.

Sie schleicht so leichten Schneckcnschritt,

Daß man nicht Trott vernimmt, noch Tritt,Und bleibt beim ew'gen Alten.