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15 (1853)
Entstehung
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Der Fürsten flüchtiges Thronen

Hoch über Schweiß und Blnt der Sklaven-Millionen;

Der Völker Raserei »nd KampfUm Gold nnd Wollust, Ruhm nnd Macht,

Um eines fromme» Traumes Pracht.

Des Wahnsinns Glück nnd Schmerz ist nnsre Weltgeschichte!Es blutete der Heiligste am Kreuz;

Verbrechen führten oft zum lorbeervollen Siege.

Doch jeder Thorheit Sarg ward einer Weisheit Wiege.

Und wie ans Kohlenschntt nnd Asche,

Sie selbst in sich verwandelnd, himmelwärts,

Die goldne Flamme gipfelt:

So steigt aus des Vergänglichen Getrümmer,

Der Geist des göttlichen GeschlechtsZnm Unvergänglichen empor.

Der Fuß der Menschheit wurzelt nochIm Schlamm der alten Nacht;

Ihr Scheitel strahlt im Morgcnlichtc Gottes.

In Gold nnd Macht, in Ucppigkeit und PrunkWard nur n,»sonst das höchste Glück gesucht.

Enttäuschung ist zuletzt der Weise» höchstes Wissen.

Ich bin enttäuscht.

Im Staube sucht' ich Gott,

Ich fand den Staub.-

Und diese Throne», Welten, SonnenSind Staub.

Dem Geiste ist der Urgeist n»r verwandt.

Ich werde sein,

Wen» einst mein Leib nicht ist;

Ich werde sein,