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Doge
(erhebt sich jach vom Sessel, sinkt langsam zurück, und spricht in tiefsterBewegung mit unterdrücktem Ton dcö Schmerzes).
Höllisch Wese»! — Weh, wie wird mir? . . .
Er der Mörder! . . Schwarze Lüge!
Wüstes Blendwerk meiner Sinnen!
Kann ein Mensch mit seinem Todfeind,
Nebeln gleich, Hnsammenrinnen?
Und doch ist cr's! Er steht da! . . .
Rosam » nde
(die bei Abcllino's Verwandlung ihr Antlitz verhüllte, tritt zum Doge»,ihre eignen Gefühle bekämpfend).
Mein erlauchter Oheim . . . Vater . . .
Ihr entfärbt Euch . . . Eure Blicke . . .
Ruhet . . . sammelt Eure Kraft.
Laßt dies grauenvolle Räthsel,
Wenn es kann, sich selbst entwirren.
Richtet nicht! . . . Ihr gabt ihn, Vollmacht . . .lind er bat, — erinnert Euch —
Um Vertrau'«, was immerhinSich Vor »nS ereignen möge . . .
F l o d o a r d o.
(der mehrmals zum Dogen zu reden versuchte, als er dessen Bewegungenbemerkte).
Darf ich . . Hab' ich Euch verstanden?
Nur ein Wort . . .
Doge
(zu Rosamundcu, ohne ihn zu hören)."
O still! v still!
Fluche, Kind, des blöden AltersAllznglänb'ger Zuversicht.