Druckschrift 
15 (1853)
Entstehung
Seite
237
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Tolomeo (matt).

O, das zieht vorüber . . . Schwindel . . .

(Er wankt seitwärts zu einem Stuhl im Vordergrund, wo Parozzi,Memmo, Contariuo und Falieri im Gespräch stehen. Er setzt sichkraftlos nieder.)

Doge

(mit starker Stimme zur Versammlung).

Fried' und Segen auf Bcncdig!

Flodoardo Mocenigho'sAnkunft soll ich Euch verkünden.

Er ist hier schon im Palaste.

Nehmet, edle Herrn und Frau'n,

Nehmet Eure Plätze ein,

Daß wir still, und ohne Stören,

Seine wicht'ge Meldung hören.

(Die Anwesenden entwirren sich; die Frauen lassen sich längsdem Saal in Sesseln nieder; die Herren stehen dahinter. Im Vor-grund seitwärts sitzt der Doge, zwei Dalmatier mit Hellebardenhinter seinem Stuhl wachend; neben ihm Rosamunde mit Jdn-ellen. Ihnen gegenüber sitzt der Abbate Tolomeo. Conta-rino, Parozzi, Falieri und Memmo stehen zunächst hinterdemselben in heimlichem Gespräch.)

Contarino (halblaut).

Wetter! hört Zhr's nicht? Er lebt!

Hat der Bravo uns belogen?

Parozzi (duster).

Ihn vielleicht, wie uns, der Ring.

Falieri.

Ich will meine Seele wetten,

Der gewissenlose Gauner