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1 (1857)
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163
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Deutschmeisters in alle Balleicn des Deutschen Gebiets, so weit sieihm untergeben waren, bis in die ersten Jahrzehnte des 16ten Jahr-hunderts. Da erließen zur Zeit des Bauernkrieges am Freitagenach Misericordia 1525 die obersten Feldhanptlcnte Götz von Ber-lichiugen, Georg Metzler von Ballenberg, Hans Reuter von Kiringcnund andere „im Helten Hansen" an den Magistrat und die Ge-meinde zu Gundelsheim den gemessenen Befehl, dafür sofort zu sor-gen, daß die Burg Horneck ohne Verzug bis aus den Grund ge-brochen werde'). Sie ward jedoch noch in denselbigen Tagen, dabereits die Ordensritter ans Furcht vor der Bauern Grimm ent-flohen waren und sie schon fast verödet stand, von einem wildenVanernhaufen erstürmt, geplündert, am 2. Mai in Brand gestecktund bis auf die Mauern niedergebrannt"). Fast gleiches Schicksalhatten eine bedeutende Anzahl anderer Burgen und Ordenshäuserdes Meisteramtes im Frankenland, in denen sich der Meister zuweilenaufgehalten, und wenn auch nicht alle völlig zerstört, so waren dochallc ihre Vorrathe geplündert, alle ihre fahrende Habe vernichtet, dieGüter des Ordens überall verwüstet und der Meister somit auchaller seiner Einkünfte beraubt").

Da versammelte er noch im Sommer des Jahres 1.525 die

ausgebe mid Amtleute fürnehme. Dazu habe man viele Ursache» gehabt, vor-nehmlich die, daß ein Meister und seine Amtleute au dem Ende desto mindergegen einander in Widerwillen erwachsen, sondern ein« dem andern Handreichungtime." .lao^or III. 180 und R.-Archiv zu Stuttgart. Auch das Schloß undDors Kirchhansen und die im I. 148-1 dem Erzstifte Mainz abgeianschte BurgEchenerberg und Stadt Neckars»,» mit ihren Dorfschaften wurden dem Deutsch-Meister zum Unterhalte angewiesen. Stalin 111. 740.

') Nasser IV. 40. Götz von Berlichingen in seiner Lebensbeschreibungk. 18g erwähnt eines solchen Befehls freilich gar nicht, wie er sich überhauptals ganz unschuldig bei der Sache schildert, S. 215.

') ckaogor IV. 41 eine Inschrift am Thiirmc zu Horneck- Der Komthnrj» Horneck befand sich am Mittwoch nach Cantate zu Heidelberg. Lebensbeschrei-bung Götzens von Berlichingen. Nürnberg 1731 S. 200.

5 So schildert der Deutschmeister die Umstände nach den erwähnten Ur-kunden den Gebietigcrn selbst. II o Wal Uoolroroll. 1. 345 bemerkt: 6'v8t 11.8>>ioss gut a otö elmnoolior cko 1'Oräro 80 U 8 Io 6ranck-ltla!tro cko UroiivsiA,1>ü iions aggrenä gno In olnuicellsrio äs8 Vlaatres ckWIIomagno a Ilornoelca vta Mtioremout ckovastoo eu moino tom8 gno Io olmtoau. Bgl. über daStvilbe Verfahren der Bauers gegen die Ordenshäuser Zimmer mann Geschichtedes Bauernkrieges II. 227. 275, III. 639. 643.

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