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Pfarrkirche in Regensburg mit allen ihren Besitzungen förmlich zu-geeignet habe'). Das Deutsche Haus bei S. Gilgen, wie man esnachmals nannte, ward bald mehr und mehr mit Gütern begabt,theils durch Schenkungen, theils durch Kauf. Eine wesentliche Be-reicherung erhielt es im Jahre 1234 durch eine Schenkung des Ho-fes Saud an der Donau, die ihm Graf Albert von Bogen, derletzte seines Stammes, auf seiner Wallfahrt im Morgenlande vorAccon in seinem Gebiete zuwies und seine Gemahlin Nizza nachmalsauch genehmigte. Da man indeß bald sah, daß dieser in der Näheder Burg Bogens liegende Besitz wegen häufiger Gastbesnche demHause wenig Nutzen gewähre, so schenkte ihm der Graf an dessen. Stelle nach wenigen Jahren einen Hof von seinem väterlichen Erb-theil im Dorfe Ringsheim °), fugte zugleich, um das einstige Begäng-nis; seines Jahres- oder Todestages bei den dortigen Ordensbrüdernzu stiften, seinen ganzen Erbbesitz in demselben Dorfe hinzu undüberwies ihm endlich auch zwei ihm von seinem Bruder, dem Her-zog Otto von Bayern, verpfändete Höfe, die der Orden bis zurAblösung nach seinem Tode in Nutzung behalten sollte''). Auch inspäteren Zeiten fielen dem Hause mancherlei Spenden an ländlichemBesitzthum zu. So vermacht ihm einst (1325) der hochbejahrte,kinderlose Konrad von Hohenfels zu seinen; Seelenheil seinen ganzenBesitz in seinen; Hofe zu Chröniug zu völlig freiem Eigenthum'y.Noch weit mehr bereicherte sich das Haus von Zeit zu Zeit durchimmer neue Ankäufe, denn seit der Mitte des 13ten Jahrhundertsging schon fast kein Jahr vorüber, in dem es nicht mehre Höfe,Güter, Weinberge, Mühlen und andere dergleichen Besitzungen er-warb. Es besaß solche in Hagenbuch, Aufhausen, Thegeruheim,
') Nach Ostelv Uor. Roloar. 8cryit. H. 333. 336. Die Aufnahme Bern-hards von Lvwenberg in dm Orden soll im I. 1278 geschehen sein.- Was Ge-meiner Negensb. Chron. damit meint, wenn er beim I. 1283 sagt, er sei dererste Deutsche Ordensritter gewesen, „welcher zu Negensburg machte", ist unklar.Der erste Komthur war er in keinem Fall, denn wir finden schon 1234 KonradUebclacker als Komthur.
') Am Fuß des Bogenbergs an der Donau, unfern von Straubing.liNiiA IV. 744. 745. Die Origin.-Urkunden im R.-Arch. zn München.Die Schenkung geschah mit Zustimmung seiner Mutter Imlieinür nobilis OnoissaLavnrle.
") Origin.-Urk. im R.-Archiv zn München.
°) k'rexborA VI. 183. Jetzt Kröning in Niederbayern.