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1 (1857)
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durch neue Güterkäufe immer noch zu vergrößern suchte, darauf weistauch der Umstand hin, daß zu diesem Zweck Herzog Leopold demHochmeister Hermann von Salza eine ansehnliche Geldsumme zumGeschenk machte.')

Schon in den ersten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts hattesich der Orden auch nach Steiermark verzweigt. Dort trat ihm in 'der Nähe von Pettau an der Drau, südwärts von Marburg, derRitter Friedrich von Pettau sein eben den Ungarn entrissenes, da-mals noch unbebautes und unbewohntes Erbgut zu Sonntag mitder Hälfte des Zehnten ab ch und der Sohn gleiches Namens bestä-tigte, was der Vater zum Heil seiner Seele gespendet, ch Von einerfrommen Wittwe schon im I. 1219 mit einem kleinen Besitz be-schenkt/) war das Haus zu Sonntag die älteste Niederlassung desOrdens in Steier, die nachmals durch neue Spenden zu einer Kom-thurei vergrößert von ihrer ersten Schenkung den Namen trug.Mehre Jahre nachher überwies Friedrich von Pettau dem Ordenauch das Patronat über die Kirche zu Sonntags) und im I. 124?schenkte er dem dortigen Ordenshause auch das bisher von ihm zuLehen getragene Dorf Hermannsdorf mit allen seinen Zugehörungen !und Rechten zu völlig freiem Eigenthum. Wie zu jener, so ertheilteauch zu dieser Schenkung des Ministerialis seiner Kirche der Erz-bischof von Salzburg seine Genehmigung/)

Auch bei Gräz hatte der Orden seit dem I. 1233 Besitz ge-wonnen. Hier war Herzog Friedrich der Streitbare von Oesterreich,Leopolds des Glorreichen Sohn, Stifter eines neuen Ordenshauses. !In vollster Zuneigung zum Orden, dem vorleuchtenden Beispielseines Vaters nacheifernd, überwies er ihm die zu Ehren der hei-

') Dnollins 40. 78.

h Dieß soll schon im I. 1200 geschehen sein. Elben a. a. O.

") llrk. vom I. 1222 im Ord.-Arch. zu Wien. Diplomat, saora 8t)-riae ^II. 207.

*) Urk. vom 1.1219 im Ord.-Arch. zu Wien. In diesem Jahr wird auchOtto als erster Komthnr in Sonntag genannt.

°) Bestätigungs-Urk. des Erzbischofs Eberhard von Salzburg vom 1.1236im Ord.-Arch. zu Wien und bei DnsIIins 96—97. Es erhellt daraus, daßschon der Großvater Friedrichs von Pettau dem Orden die Kirche geschenkt, ^sein Vater sie ihm aber wieder entzogen gehabt. Dansitü Dsrmania saoraII. 337.

") Die Urk. von den I. 1247 n. 1249 bei DnsIIins 97—98; im Ord-> jArch. zu Wien. ,