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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
Entstehung
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Superlativ noch die vorherrschende Redeform ist, und inandern wieder keine große Gewissenhaftigkeit in Hinsichtder Genauigkeit der Iahlenüngaben zu finden, indeß fastin allem ein großer Mangel an Kenntniß des Staats-haushaltes sichtbar, so ist doch leicht vorauszusehen, daßdiese Herren, die damit angcfangen, unvollkommen zuschreibe», damit endigen werden, gut zu schreiben. Die-ses folgt schon daraus, daß ihre Verhandlungen öffent-lich sind, und daß sie sich dem Tadel wie dem Beyfallihrer Mitbürger ausstellen. Aber gerade der öffentlicheTadel bringt die Abfassung der Adressen und Denkschrif-ten jedesmal in die Hände derer, die am meisten von derSache verstehen. Denn ungeachtet aller Eifersucht aufGeld und Ansehen, so etwa Statt finden mag, so istdoch die Regel: Daß ein Evrps sich als Corpsnie lächerlich machen will.

Dieses ist ein großer Vorthcil, den die Oeffrntlich-keit hat, daß die Menschen sich viel schneller zum Rech-ten entschließen, als sie sonst gethan, wenn die Furcht sienicht angewandelt und geregelt, sich lächerlich zu machen.

Darauf kann man also rechnen, daß die Unbedeuten-heit des Handelsvereins, die anfangs aus seiner Unge-schicklichkeit hervorging, nicht von Dauer seyn wird. Sowie er sich aber mit Geschick, mit Anstand, mit Kennt-nissen, mit Klugheit unter den Augen der Nation bewegt,so wird er sich auch mit dem Zutrauen der Nation beehrtsehen, da er an der Erfüllung eines Wunsches arbeitet,den alle hegen.

Hierzu kommt, daß unter den handelnden und wan-delnden Kaufleuten ungleich mehr Verkehr ist, als unter

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