„bis zur Oberfläche an; ohne uns jedoch von„dem wirklichen Gesetz dieser Abnahme zu„unterrichten. . . . Das Meer ist in einem„beständigen Zustande des Gleichgewichts und„dieser Zustand würde aufhören , wenn die„mittlere Dichtheit des Meeres die der Erde„überträfe. Endlich erfordern die Grundsätze„der Hydrostatik, dafs, wenn die Erde ur-sprünglich flüssig gewesen ist, die dem Mittel-„puncte zunächst gelegenen TlieiJe zugleich„die dichtesten seyn müssen.“
Diese letzte Behauptung ist nur auf die Theileder Erde anwendbar, welche zu gleicher Zeit flüs-sig gewesen sind; und vielleicht ist es mit demganzen Innern wirklich so. Allein in dem äufsernTheile, in dieser dünnen Rinde, dem Gegenständeder Beobachtungen des Mineralogen, v'clohe Rindevon schon verdichteten Massen oder Schichten ge-bildet worden, als selbige von andern Massen oderSchichten bedeckt wurden, können letztere schi-gut eine Dichtheit haben, welche gröfser ist, alsdie unter ihnen liegenden Substanzen haben: dennman findet Lager von geschwefeltem Blei auf Kalk-lagern, obsclion crstercs viermal schwerer als letz-terer ist.
Uebrigens ist cs doch entschieden, dafs über-haupt die Dichtheit der Erdkugel zunimmt, je nach-dem man in ihr Inneres dringt; und die Gesetze,nach welchen sich die Sclrwcrc auf ihrer Oberflä-che richtet, veranlassen den llrn. Laplace zu demGedanken: dafs diese Zunahme, wenigstens bis zueiner grofsen Tiefe, zum Beyspiel von zw r ey oderdreyhundert Meilen, progressiv ist.
Dieselben Gesetze verleiten ihn auch zu demSchlafs: dafs die concentrischcn Schichten, aus