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1 (1821)
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bis zur Oberfläche an; ohne uns jedoch vondem wirklichen Gesetz dieser Abnahme zuunterrichten. . . . Das Meer ist in einembeständigen Zustande des Gleichgewichts unddieser Zustand würde aufhören , wenn diemittlere Dichtheit des Meeres die der Erdeüberträfe. Endlich erfordern die Grundsätzeder Hydrostatik, dafs, wenn die Erde ur-sprünglich flüssig gewesen ist, die dem Mittel-puncte zunächst gelegenen TlieiJe zugleichdie dichtesten seyn müssen.

Diese letzte Behauptung ist nur auf die Theileder Erde anwendbar, welche zu gleicher Zeit flüs-sig gewesen sind; und vielleicht ist es mit demganzen Innern wirklich so. Allein in dem äufsernTheile, in dieser dünnen Rinde, dem Gegenständeder Beobachtungen des Mineralogen, v'clohe Rindevon schon verdichteten Massen oder Schichten ge-bildet worden, als selbige von andern Massen oderSchichten bedeckt wurden, können letztere schi-gut eine Dichtheit haben, welche gröfser ist, alsdie unter ihnen liegenden Substanzen haben: dennman findet Lager von geschwefeltem Blei auf Kalk-lagern, obsclion crstercs viermal schwerer als letz-terer ist.

Uebrigens ist cs doch entschieden, dafs über-haupt die Dichtheit der Erdkugel zunimmt, je nach-dem man in ihr Inneres dringt; und die Gesetze,nach welchen sich die Sclrwcrc auf ihrer Oberflä-che richtet, veranlassen den llrn. Laplace zu demGedanken: dafs diese Zunahme, wenigstens bis zueiner grofsen Tiefe, zum Beyspiel von zw r ey oderdreyhundert Meilen, progressiv ist.

Dieselben Gesetze verleiten ihn auch zu demSchlafs: dafs die concentrischcn Schichten, aus