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1 (1821)
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welche die Sonne niiniitteloav mul täglich auf der Ober-fläche der Erde hervovbringt, so würde sie zu den bemerk-ten Unterschieden der Temperatur Veranlassung geben.

Indem sich die methodische Darstellung dieser Verän-derungen auf die Thalsachen beschränkt, zu deren Bestäti-gung uns .Beobachtung Gelegenheit gegeben hat, soll sieder Gegenstand dieser Anmerkung seyn.

Wir werden sie in drey Abteilungen theilen; die er-ste wird die auf der Erdoberfläche beobachteten Verände-rungen; die zweyte die Veränderungen, welche statt finden,wenn mau sich über diese Oberfläche erhebt; und die drit-te diejenigen begreifen, die man unter derselben beobachtet.

Erste Ah t he ihm g.

Temperatur auf der Erdohe rf läc h <r.

Die Temperatur der Erdoberfläche, diejenige, welchewir gewöhnlich erfahren, ist, wie man weils , -von einemOrt zum andern nach der Breite, der Erhöhung des Bo-dens, seiner Laste und andern Local - Umständen , verschie-den. Eiie wir uns der Untersuchung der 'Wirkungen dieserverschiedenen Ursachen überlassen, wollen wir sehen, wiewir die Temperatur von einem Punctc dieser Oberilächebestimmen werden.

Streng genommen, würde diese Temperatur durch dasMittel aus den auf diesem Puncte zu verschiedenen Tages-zeiten mehrere Jahre lang gemachten Beobachtungen gege-ben seyn, Allein diese Bestimmmigs - Art würde eben soweitläufig als verwickelt, und cs giebt vielleicht keinenPunct der Erdkugel, für welchen selbige gehörig ausgeführtworden wäre* Wir wollen ihr eine viel einfachere und füruusevn Zweck eben so passende (die Bestimmung der Tem-peratur der obern Rinde der Erdkugel.) substituiren. Jenachdem man in die Erde dringt, werden die stündlichen,täglichen und monatlichen Veränderungen in der Tempera-tur stufenweise geringer und endlich Null; die erstem sindin der Tiefe von 1 Metre und die letztem in der Tiefe von15 iVIetves nicht mehr merkbar. Zehn Mctrcs unter derErde hat Saussurc in dem Zeiträume von drey Jahren mir