nem tiefem Niveau, als das jetzige ist, gewesen seyn, soTvie es die Ge talt einiger Tliäler und Theile des festen Lan-des, da wo sicli selbige unter die Gewässer verbergen, zaglauben verleiten, so können wir doch schliefseu, d.ils dasGanze unserer Beobachtungen anzeigt: es bestelle keine merk-liche Veränderung in dem Niveau der Meere seit den Zeit-Geschichten.
Sind die Gewässer in ihr jetziges Niveau durch dieWirkung eines Sinkens oder einer plötzlichen Bewegung,einer Revolution auf der Erdkugel gekommen, wovon diejetzige Ordnung der Dinge sich lievschfeibt, so wie es dieHrn. Deluc, Cuvier etc. glauben, oder sind sie es durch dieWirkung einer stufen weisen Vermindc ung, in einer Ord-nung de' Dinge, wovon die unselige blos eine ununterbro-chene Fortsetzung seyn würde, wie es Dinnee, Bergmann,Werner etc., glaubten? Ich wage nicht zu entscheiden; ob-sclion übrigens die Untersuchung der niedrigen Theiie un-serer Continente und unserer aufgeschwenirnten Gebirge dererstem dieser beyden Meinungen eine gröisere Wahrschein-lichkeit giebt.
Neunte A 11 me rkun g.
Von den Haupt-Systemen der Geogenie*
Die Untersuchung der verschiedenen Arten, auf welchedie Erdkugel gebildet seyn konnte, das heifst, der verschie-denen geogenischen Systeme, ist dieser Abhandlung fremd :man kann die Darstellung und Widerlegung von gegenfünfzig dieser Systeme in der Theorie de la Terre (Theorieder Erde) von Lainelherie sehen. Um jedoch die Kennt-nifs der Systeme, welche zu jetziger Zeit die Aufmerksam-keit der Mineralogen fesseln und deren Erörterung sich im-merwährend in die geognostisclien Dissertationen mischt,nicht auf ein anderes Werk zu verweisen, will ich einensehr kurzen Begriff von den Systemen von Buffon, Deine,Hulton, Lapkce und Herschul, geben.