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1 (1821)
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Sachen ist, so zeigt sic doch nichts Unmögliches an, und.hat sogar einen Schein von Wahrscheinlichkeit in den Au.gen des ersten Meteorologen, des übrigens eben so bedäch-tigen als gcscheideti Geologen; nachdem Saussure in seinenvortrefflichen Essai? sur V hygrometrie (§. 273) bemerkt hat,da Ts die Kalte der hohen Regionen unserer Atmosphäre dasauf der Oberfläche der Erdkugel befindliche Wasser auf sel-biger zurück und gefangen hält, dafs sel.|)iges ohne diese*Band . nach erfolgter Auflösung in Dünste und Durchgangdurch die Regionen, wo die Luft äufserst dünn ist, siehin den unermefslichen Piaum, welcher die Himmelskörpertrennt, zerstreuet, und unsere Erde dürre und wüste ge.lassen haben würde, so fügt er hinzu;

Es ist jedoch nicht unmöglich, dafs dieses Bandesohngeachtet noch einige Tlieile entweichen, welche sichmit dem Acther vermischen und also unsere Erde verlas-sen ; diese eine lange Reihe von Jahrhunderten hindurchsich vermehrten Verluste könnten sogar endlich eine merk-liche Verminderung an den Gewässern unserer Erdkugelhervorbringen oder schon hervorgebracht haben.

Werner, welcher für diese Meinung geneigt war, be-merkt, dafs vielleicht einer von den Himmelskörpern, wel-che sich bisweilen der Erde ziemlich nähern, bey seinemVorübergange ihr einen Theil ihrer Atmosphäre unci^ folg-lich auch ihrer Gewässer entnehmen konnte.

Die Gebirge sind im Schoofse der Gewässer gebildetworden; dies ist unwiderlegbar: aber folgt daraus, dafs dieHaupt - Masse der Meere eine Verminderung erlitten habe?Dies ist schon nicht so bestimmt; und vielleicht werden,wie einige Schriftsteller sagten, besondere Ursachen, so wieeine Veränderung in der Lage der Erdaxe, die Meere blosverlegt, und das, was ehedem in ihrem Schoofse war, ent-blüfst haben. Allein erstlich, reicht das, was wir über dieGestalt der Erde gesagt haben, hin, um zu beweifsen, daf»seit der Formation oder dem Festwerden ihrer Mineral-Rinde keine ansehnliche Veränderung in der Umdrchungs-Axe Statt gefunden hat, und zweytens, diese Veränderungnie eine grofse Anzahl von Muschelstein-Gebirgen , weichein den Gewässern gebildet -worden, unter selbige gebrachthaben würde. Wir haben zum Beyspiel, fas' unter demAequator zu Guancayclica, Kalkstein . Schichten mit Mu-