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geworden seyn, olingefähr so wie es gewisse Magma oderselir unordentlich crystallisirte Salz-Massen auf dem Bodender Auflösungen in unsern Werkstätten (Salzwerken) wer-den. Das Festwerden dieser Schichten Jtöawe nicht dieWirkung des, einer Schmelzung gefolgten, Erkaltens seyn;denn die, ebenfalls kalkartigen, Muscheln würden geschmol-zen seyn und sich in die Masse gemischt haben, und siewürden beym Erkalten ihre spitzigen Nadeln, ihre abgelöfs-ten Streifen und ihren Perlmutterglanz nicht wieder ange-nommen i haben. Die Gyps - Schichten, welche bisweilenunverselme und gut erhaltene Gerippe von vierfiifsigenThieren enthalten, werden uns auch eine Formation odereine ruhige, in dem Schoofse der Gewässer geschehene, Ab-lagerung anzeigen.
Die Anwesenheit der Sand- und Thonschichten in ei-nem Gebirge reicht allein hin, um die Art seiner Forma-tion zu characlerisiren. Tägliche Beobachtung lafst umdie Art erkennen, womit sie sich bilden und bilden kön-nen.
Es wird genau dafselbe mit den Sandstein- und Pud-dingsteiu - Schichten seyn, welche in der That nur Lagervon Sand und Gerolle (yalits ) sind, die durch die Gewäs-ser herbeygeführt und verbreitet und sodann durch ein Bin-demittel, welches in die Zwischenräume eingedrungen ist,verbunden worden; dieses Bindemittel witd sich eben soabgelagert habeu und fest geworden seyn, wie dasjenige,welches bey Messina die Sandkörner stark genug zusam-menkittet, um Mühlsteine daraus zu machen. (§. 53).
Mitten unter den Sandsteinen stellen sich die Stein-kohlen und Thonschiefer, welche selbige begleiten, dar; undnicht allein durch ihre Lagerung, sondern auch durch ih-re eigenthümlichen Kennzeichen, stimmen sie zu Gunstender wässerigen Formation. Fast alle Geologen sehen dieSteinkohlen als ein Product von der Zersetzung der Pflan-zen und hauptsächlich von Wasser - Pflanzen an. Sie habeneine Menge Abdrücke ihrer Zweige und hauptsächlich ihrerBlätter auf dem Thone zurückgelassen, welcher der Stein-kohle zunächst liegt. Diese Blätter sowohl als zahlreicheFarrenkräuter sind fast immer flach nusgebreitet; und ihreLage so wie ihre Gestalt zeigt, dafs sie weder zerrissennoch zerquetschtworden : meistens scheinen sie in dem Flui-