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1 (1821)
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Die Wissenschaft von der Natur, sagt dieser Gelehrte,llieilt sich in zwey grofse Abschnitte: derjenige, welcher

die Kenntnisse der ICöiper, an sich betrachtet, zum Gegen-stände hat, ist die A atur - Geschichte \ und derjenige, wel-cher von den Eigenschalten der Körper im Allgemeinenhandelt, jedoch ohne Rücksicht auf die Körper, welche siedarstellen, ist die Wissenschaft der Eigenschajten, oder diePhysik, wenlt Man dieses Wort im weitesten Sinne nimmt.

Vielleicht Werde ich die Physik besser characierisiivn,indem ich sage, dafs sie von der Wirkung der Körper aufeinander, von den Effecten oder Erscheinungen, weiche ausdieser Wirkung hervorgeliert. und von den Gesetzen han-delt, welchen die Natur bey der Erzeugung dieser Erschei-nungen folgt.

Wenn in Folge der gegenseitigen Wirkung der Körper,der Zusammenhang zwischen ihren sie zusammenseizt-ndenGrundstoffen zerstört wird, so hat man den unter dem Na-men Chemie bekannten Zweig der Physik.

Die irdischen Körper, der Oiegenstand der Naturge-schichte, sind entweder o/ganisch oder unorganisch; die er-stem the-iien sich in Thiere und Pflanzen und die andernin Mineralien und atlnosphärische Körper; letztere um.sch Gelsen im flüssigen oder gasartigen Zustande die feste,Masse der Erdkugel, und die Mineralien machen diese aus.Daher die vier Abschnitte der Natur- Geschichte, das Thier -reich, das Pflanzenreich, das IMinerah ciih lind das atmosphä-rische Reich. Bergmann lutte schon die Nothwendigkeiteingesehen, letzteres Reich vom Mineralreiche zu trennentlind seine Meinung iil diesem Betracht, welche von Wer-ner und einigen andern Gelehrten angenommen worden,schien mir zulässig zu seyn.

Die Mineralogie ist also der Theil der Naturgeschichte,Welcher die vollständige Kenniinfs der Mineralien zum Ge-genstände hat. Sie kann an ihnen betiachten:

1) Die Eigenschaften oder Kennzeichen, durch welchesie uns in die Sinne fallen, und mit deren Hülfe Wir sieVon einander unterscheiden ;

2) dasjenige, was das Wesen emeS jeden ausmacht, daslicifst, seine chemische Zusammensetzung;

g) die Umstände ihrer Lagerung; imd die Rolle, wel-che sie bey der Einrichtung der Erdkugel spielen : daher

die dreywesentlichen Zweige der Mineralogie, Welchen

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