OJ 1
«Ion Massen. mit parallelen sich in cincrlcy Rich-tung mehrere T>Jeilen weit, und oft mit einer be-wundernswerthen Gleichförmigkeit verlängerndenFlächen, darsteüen. Man irre sich hier nicht: dieUnordnung, -welche die Urgcbirge beym ersten An-blick zeigen, ist nur scheinbar; und die Regelmäs-sigkeit ihrer Slructur in den [Pyrenäen, den Al-pen u. s. w. hat die Bewunderung der Beobachtererregt. *) Die ldofse Schwere der Schichten, wel-che hey ihrer Formation und Anhäufung zu Auf-häufungen, theüweisen Senkungen, Abgleitungenauf den Grundflächen, Abstellungen u. s. v\ Ver-anlassung gaben, kann einen Thcil ihrer Erhebun-gen und Verdrehungen erzeugt haben.
Gelingens liiitc ich mich, dieses Gewicht alseine allgemeine Grsaclie, welche alle Schichten inihre gegenwärtige Lage gesetzt hat, auszugeben.
Die Beschaffenheit dieser Ursache und die Art,wie sic gewirkt hat, sind sehr wahrscheinlich fürimmer unserer Kenntnifs verborgen: es erzeugt siehjetzt keine Wirkung dieser ArL mehr, das heifst,keine Veränderung in der Lage der Schichten; undwir können nicht anders als vergleichungsweise ur-thcilen. Wir beschränken uns, zu bemerken, dnl'sdie Umkehrung, was auch die Ursachen derselbenseyn mögen,, fast •gleichzeitig mit der Bildung derSchichten, und früher als die Ablagerung der Mas-sen ist, die man so oft auf ihrem Abschnitte (ihrerGrunze) sichet.
Ehe wir uns mit diesen Ursachen beschäftigen
° 5
wollen wir erst ihre Wirkungen gut kennen zu lcr-
i) Ebel und Escher, für die Alpen, AJpina, IV, Euid,u, s. w. 504.