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Werner führt ein dergleichen aus der Lausitz,seinem Vatcrlandc, genommenes Beyspiel an: es
war eine kleine, in einer "Vereinigung von Kalk-stein- Sandstein - und tlionigcn Fisen - Schichtenbestehende Formation3 sie ruhete auf einem Ueber-gangs - Gebirge.
Lamauon sähe die Gyps - Formaliou der Um-gehungen von Paris als einen Absatz an, der ineinem vormaligen See sich gebildet habe, wel-cher ehedem den Ort, wo diese Formalion sichbefindet, einnahm, und welcher, nachdem er seineDämme an der Seite nach Mantes zu durchbrochenhalle, in das Meer llofs. Die schönen Beobachtungender Jlrn. Cuvier umlBrogniarl über diese interessan-te Formation widersprechen dieser Meinung nicht.
Jetzige V e r b r e i l u n g.
§. 125 . Die Formationen haben jetzt nichtmehr dieselbe Verbreitung, die sie ursprünglichhatten. Verschiedene Ursachen haben die M assenund Schichten angegriffen, welche die Formatio-nen ausmachten; sie haben sie mehr oder wenigerzerstückelt und zerstört; und wenn einige auch zu-sammenhängende Massen von einer noch beträcht-lichen Gröfse haben, so gieht es doch mehrere, vondenen, so zu sagen, nur noch einige zerstreuteTrümmer übrig sind. Sie finden sich, sagt Wer-ner, entweder auf den Höhen in der Gestalt vonPlatten und Gipfeln ; oder in Böschungen (adosse-mciUs) gegen einige Thal-Gehänge; oder -wie Ausfül-lungen in den Niederungen.
Die Beste der Schichten, welche die letztereLagerung einnehmen, sind die beträchtlichsten, inden Vertiefungen liegend, folglich der Wirkung