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1 (1821)
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oder ln derselben Gegend ein anderes System vondiclitem oder blättrigem Gyps findet, das mit Schich-ten von Mergel vermengt ist, welcher Knochen vonvierfüisigen Tliieren enthält, und. auf die Gebirgeaufgelagert ist, unter welchen das vorige System,sich befindet; so ist klar, dafs, obschon beyde Sy-steme zu den Fiötz - Gips - Gebirgen gehören, [siedoch deshalb nicht weniger zu verschiedenen Zei-ten gebildet worden, und nicht weniger unterschie-den sind. Dies sind die verschiedenen Tlieile oderAbschnitte eines Gebirges, welche Werner Forma «tionen nennt. Die Formationen sind also gleichsamdie Einheiten der geognostischen Zusammensetzungder Erdkugel, und ihre Bestimmung ist der grofseGegenstand der Geognosie.

Wir werden in dem zweyten Tlieile den wenigvorgerückten Zustand unserer Kenntnisse von die-sem Gegenstände sehen.

a) Struclur oder Zusammensetzungder Formationen.

§. 122. Wenn wir die verschiedenen Schich-ten, welche die Erdrinde bilden, untersuchen, sowerden wir einige dieser Schichten immer beysani-men finden; sie wechseln unter sich ab, und ma-chen sehr deutliche Formen oder Systeme aus: sofinden wir zum Beyspiel die Schichten der wirkli-chen Steinkohle nie anders, als mit und in beson-dern Schichten eines Sandsteins und Schiefertho-nes; sie machen durch ihr Ganzes die grofse Stein-kohlen-Formation aus; sie sind die wesentlichenSchichten derselben.

Sonst siebet man ziemlich oft, mitten in Schich-ten eines und desselben Gesteines, Schichten von