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4 ) die Abweichung in ihrer Erstreckung, dasheifst: in ihrem Streichen und Fallen.

Die Lagen sind oft eben oder fast eben: wennman sie so betrachtet, so ist ihr Streichen einerauf ihre Ebene geführten Horizontal-Linie gleich:ihr Streichen bestimmen, heifst, den Punct amHorizonte angeben, nach welchen sich diese Linierichtet. Die Angabe geschiehet mit einer kleinenjßoussole, in einem viereckigen Gehäuse oder einerähnlichen Vorrichtung, die man an die Schichthält: die Magnetnadel zeigt an einer schicklich an-gebrachten Eintheilung den gesuchten Punct amHorizont.

Das Fallen ist der Winkel, den die Schicht mitdem Horizonte macht: man bestimmt selbigen ver-mittelst eines mit einem Bleyloth versehenen Qua-dranten: die Boussolen der Gcognosten sind zu Er-reichung desselben Zweckes eingerichtet. BeymGebrauch mufs man aufser der Grcifse des Winkelsauch den Punct am Horizonte anmerken, nachwelchem die Schicht einfällt. Dieser Punct ist im-mer um einen Viertel-Kreis (90 Grad) vom Punctedes Streichens entfernt, so dafs man von einemauf das andere scliliefseu kann; oder wenigstenskann man immer das Streichen von dem schonbeobachteten Fallen ableiten.

Die Dicke (Mächtigkeit) der Lagen nimmt man,wie bekannt, senkrecht auf ihre Oberfläche, dasheifst, senkrecht auf die Klüfte der Schichtung.

Die Lagen stellen oft beträchtliche Krümmun-gen und Wellen-Formen dar; so, dafs man sichhüten mufs, das partielle Streichen einer ihrerTheile für ihr Haupt-Streichen anzunehmen; die-ses kann nur aus dem Ganzen der einzelnenStreichungslinien ; und wenn sie auf sehr von ein-