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1 (1821)
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auf beträchtliche Entfernungen Innab, und erzeugtealle die vom Hrn. Fleitriau de Bellevue *) beschrie-benen sonderbaren und traurigen Wirkungen.Während die Ebene einer gänzlichen Zerstörunggeopfert wurde, fügt Dolontieu hinzu, entgingendie umliegenden, auf Höben erbauten und auf fe-stem Grunde errichteten, Orte einer solchen Zer-Störung und litten wenig. Die Explosion amsSstcn März war die stärkste, sie erhob und er-schütterte sogar die Haupt-Masse der Gebirge;.jedoch stehen dort die Gebäude und sogar dieverfallenen Gemäuer meistens noch. Der Unter-schied der Wirkungen kann keine andere Ursache,als die Beschaffenheit des Gebirges haben. In derEbene ist der Boden ausgewichen: in den Gebir-gen hingegen war sie weniger zerstörend, ob-schon die Bewegungen der Oberflächen bcträcht-lich war: nach jeder Schwingung nahm der Bo-

den seine Lage wieder ein, und die Gebäude be-dielten ihre senkrechte Stellung. Bind lieh sageich, dafs, wenn auch dieses Erdbeben an den Ge-bäuden, die der Mensch auf dem Sande erbauethatte, keinen Stein auf dem andern gelassen hat,so hat cs doch keinen einzigen Stein an dem Ge-bäude der Natur, an den Gcbirgs - Lagern, verrückt,wenigstens erwähnt man kein dergleichen Beyspiel.

Mag auch der Geschichtschreiber, als Zeugeeiner jener schrecklichen Catastrophen, noch ganzvon der Gefahr erschüttert, welcher er entgangenist, und harte Verluste beweinend, seine Gemäldedunkel halten und überladen; mag er die ganzeNatur in einer gänzlichen Zerrüttung sehen und

3) Journal de Physi<jue, Tom. 62.