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1 (1821)
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die Abweichungen hei'vorbringen können, wollen wir«ns ein sein' geneigtes und einige geringe Einbiegungendarbietendes Gebirge vorstellcn; die Gewäiser, welchedarauf fallen, werden sieb in diese Einbiegungen be-geben und dann nach der Tiefe iliefsen, clabey aber ge-rade zu der Linie des großem Hanges folgen, Gesetztnun, dafs eine von diescu anfänglich nach nurbesagterLinie gerichteten Einbiegungen nachher abwiche, sowird die niedersteigende Kraft des Wassers sieb in zweyeinzelne Kräfte zerlegen, wovon die eine nach der Rich-tung des großem Hanges wirken, und die andere das'Wasser in den Einbug jenseits der Krümmung leitenwird: vermöge der erstem, wird das Fluidum das

sich seinem natürlichen Wege entgegensetzende Ilinder»»ifs zu überwinden streben; es wird solches um so leich-5er überwinden, je mehr

1) seine Kraft beträchtlich, das heifst, das Gebirge ge-neigt seyn,

2) die Stimme der zu überwindenden Hindernisse ge-ring, das heißt, die Masse des zu zerweichendenGebirges, dünn seyn wird; welches hauptsächlichvon der Tiefe des Einbugs abbängt, und

g) jo leichter die Hindernisse zu überwinden seynwerden, das heifst, je milder das zu ^erweichendeGestein seyn wird.

Der sehr krumme Lauf verschiedener in den Ebenenfließenden Flüsse ist eine Folge dieser Grundsätze.

Die Gestalt der Thäler, ihre Verengung, jenachdem die Wasser - Menge, die sie fuhren oderaufnehmen können, geringer ist, ihre Verzweigunghauptsächlich am obersten Ende, ihr öfteres undimmerkliches Verschwinden nach dem Gipfel hin,die merkwürdige Uebc.remsiimm.ung zwischen denans - und einwärts gehenden Winkeln, die sie sohäufig darstellen, sind auch Merkmale des Ursprun-ges, welchen wir ihnen angewiesen haben, undThatsachen, welche mit jeder andern Bildungs-Artim Widerspruch sind.