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eine Art von lhai gebildet haben, das mit zweylangen parallelen, die Massen zweyer Gebirgs - Kel-ten oder Hügel darstellenden, Erd-Massen be-gränzt -ist. Wenn nun in der Folge neue Nieder-schliige an demselben Orte und überall auf gleicheWeise geschähen, so würden sie sieh über das ersteErdreich ergieisen, und also nach und nach dieLeyden Ketten mit Lagern bedecken, welche Ivet-ten folglich an Umfang zuuehmen, allein ihre Formund ihren Parnilclismus zu dem sie trennendenThale behalten würden.

Nachdem die Bewegungen und Unruhe derGewässer eine qrsle Ursache der Unebenheit aufder Erd - Oberfläche gewesen ist, so können sieauch manchmal eine zweyte gewesen seyn; sie kön-nen die nur erst geschehenen Niederschläge ange-griffen und beschädigt, die Materie derselben an ei-nem Orte mit fortgenomineu und an einem andernaufgehäuft haben. Button hat gewifs die Wirkungder Ströme übertrieben, wenn er sagt:die Strömelliefsen im Meere eben so, wie die Flüsse auf derErde, und' bringen ähnliche Wirkungen hervor:,sie bilden ihr Beile, sie geben den Erhöhungen,zwischen welchen sie . lliefsen, eine regelmäfsigeGestalt, deren Winkel übereinstimmend sind: essind, mit einem Wort, jene Ströme, welche unsereTliäler ausgehöhlet, unsere Berge gestaltet, undunserer Erde, als sie noch unter dem Wasser desMeeres war, die Form gegeben haben, die sie nochjetzt hat 1 ). Allein es ist auch nicht wenigerwahr, dafs jene ungeheuren Meer-Flüsse auf denBoden, den sie erreichten, Wirkungen kervorbrin-

l) Buffon, cd, iu 4to, pag. 456.