so 5
vj - Saale von mehrern tausend Metres Höhe hebtund tragt.
Einige Umstände, so wie der Mangel an un-terirdischer Verbindung, den wir bej wenig voneinander entfernten Vulcaneu, zum Beyspiel, zwi-schen dem Aetna . und Vesuv, zwischen dem letz-tem und der Solfatara in Puzzuolo bemerkt haben,scheinen, wenn aueli nicht die Tiefe, doch wenig-stens 'den Umfang zu beschränken.
Die Lage der Vulcane nach Gruppen oder Sy-stemen, die wir oben erinnert haben, scheint an-znzeigen: dafs der Sitz der vülcanischen Kräfte
gleichsam durch die Materie bestimmt wird, wel-che den. unterirdischen Feuern zur Nahrung dient,andere zum bestehen dieser Feuer nöthige Umstän-de ausgenommen; dafs diese Materie sich in oderunter der Erd-Rinde ungleich verlheilt befindet;dafs da, wo sie in hinreichender Menge vorhandenist, sich ein System von Vulcarien erzeugt; unddafs, wenn sie wie ein ungeheuerer Gang geordnetwäre, sich die Vnlcan - Gebirge nach ihrer Rich-tung bilden und jene §. ö 4 erwähnten Züge dar-stellen würden. Als ich im Jahre i8oi in denUmgebungen von Giermont gegen 60 verlöschte,in gerader Linie liegende und mit vülcanischenBergen einer frühem Epoche untermischte Vulcanesähe, konnte ich mich der Aeufserung nicht er-wehren: „Vielleicht gab es unter der Erde und„in dieser Richtung gleichsam einen Gang einer„Materie, welche den Keim der vülcanischen Feuers-„brunst verbarg, oder geeignet war, ihm zur Nah-„l’ung zu dienen; da die Ursache immer forldauert.„so kann sich ihre Wirkung verschiedene Mal„wiederholt haben/ 4