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1 (1821)
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U n g e s c h in o 1 z e n e Steine.

§. 60. Die Yulcane werfen bisweilen Steineaus, wovon mehrere keine Spur von Schmelzungan sieh tragen: wahrscheinlich sind selbige Bruch-stücke der Gesteine, welche die Wände der iunernHöhlungen bilden; sic werden durch einen Stromelastischer Flüssigkeiten hinweggerissen und in dieHöhe gew r orfen. So findet man auf dem Vesuv einegrofse Menge Bruchstücke von dem Vulean ausge-worfenen körnigen Kalk- und glimmerartigen Ge-steins, woran nicht die mindeste Veränderung wahr-zttnehmeu ist.

W u r f - K r a f t der Yulcane»

§. 61. Welches ist der höchste Grad jenerKraft, welche eine so grofse Menge Materie in eineso grofse Höhe wirft? Ich habe sic bestimmenwollen: zu dem Ende habe ich in den verschiede-nen V erhältnissen vulcanischer Eruptionen die Hö-hen oder Entfernungen gesucht, in welche Massenvon einer bekannten Gröfse geführt worden seynkönnten: allein ich habe in dieser Hinsicht nichts

genaues gefunden: übrigens sind noch andere Datazur Auflösung der Aufgabe nöllrig, wie zum Bey-spiel der Punct, von wo die Massen ausgeworfenw r orden, der Winkel, unter welchem solches gesche-hen ist, u. s. w. worüber wir unmöglich bestimm-te Urkunden haben können. Unterdessen nahm ichdie bestimmtesten Thalsaehen, welche ich fand, an,fügte die Annahmen hinzu, welche in den Gränzender Wahrscheinlichkeit die gröfste Wurfgeschwin-digkeit geben mufsten, indem ich dabey die ge-nauesten Formeln der Wurfbewegung anwendete,und habe nicht gefunden, dafs jene gröfsere Ge-