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1 (1821)
Seite
158
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Aus \v ii r i' e. Rauch.

§. 56 . Die ungeheuren Rauchsäulen, welcheman bisweilen mit einer aufserordentlichen Schnel-ligkeit aus dem Krater aufsteigen sichet, bestehenhauptsächlich aus Wasserdunst. Dieser Dunst istgewöhnlich mit einigen gasartigen Substanzen undbesonders mit Wassersloflgas, bisweilen auch mitkohlensaurem Gas vermischt: oft ist cs auch Säure;gewöhnlich ist es Schwefelsäure, allein häufig auchund besonders beym Vesuv, Salzsäure, Manchmalist der Rauch der Yulcane schwarz und rufsig: alsim Jahre 1800 die Um. von Humboldt, von Buchund Gay-Lussac am Rande des Kraters vom Ve-suv waren, wurden sie über den bergpechartigenGeruch der sie umgebenden Rauchwolken in Ver-wunderung gesetzt 1 ); allein gemeiniglich ist erweifslieh und enthält eine sehr grolse Menge vul-canischer Asche.

Asch e.

§. 5 y. Diese Asche, welche blos die Substanzton Lava, mechanisch bis in ihre kleinsten Theilegethcilt, zu seyn scheint, wird von grauen Pulver-theilchcn von anfserordenllicher Feinheit, die mitdem Wasser einen Teig machen, gebildet; sie iststets mit einer gröfsern oder kleinern Menge Sandvermischt, welcher ihr die schwärzliche Farbe giebt,die sie bisweilen hat.

Die Ströme von Gas und Dunst, welche ausden Kratern steigen, ziehen die Asche mit fort,führen sie in die Atmosphäre, wo sie ungeheureWolken bilden, die dick genug sind, um den be-

i) Bibliolhcijue biitaunitjuc Tom, gu.