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1 (1821)
Seite
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Man k ünnlc sagen, daß in jenem schrecklichenZeitpuncte die Natur dem Menschen alle ihre Ver-lieerungs - Mittel zeigen und selbige in Thätigkeitsetzen wollen. Mitten unter den Feuer -Strömenfliefsen manchmal ungeheure Ströme von Wasserund Kolli aus den Vulcanen und Flulhen , die ausder Atmosphäre fallen, vergrößern die Verheerung,verwüsten Felder, w'elche die Laven verschont hat-ten, und bringen die gröfste Bestürzung in Orte,die sieh schon glücklich schätzten, dafs sie demUnglück der Eruption entgangen waren. Mephiti-sche Gase, bösartige Ausdünstungen verbreiten siehbisweilen in verschlossenen (versteckten) Orten;sie bringen Tliiere um, zerstören alle Vegetationund bringen das Unglück aufs höchste.

Nach dem Ausflufs der Laven scheint die Erdevon dem Uebei befreyt zu seyn, welches sie quäl-te; die Bebungen hören auf, die Ausbrüche undAuswürfe verringern sich auf einige Zeit, und derVulcan geniefsl einen Augenblick Hube : allein baldbringt ein neuer Anlall, und oft auf eine nochschrecklichere Weise, die nämlichen Erscheinun-gen hervor, und dieser Zustand der Dinge dauerteine mehr oder weniger beträchtliche Zeit fort.Endlich hört die Crisis auf und der Vulcan nimmtentschieden seine ursprüngliche Ruhe wieder ein.

Wir wollen nun einigermaafsen einzeln unter-suchen, was jede der Erscheinungen, die wir soeben herausgehoben haben, merkwürdiges darstellt.Wir wollen nach und nach von den Erzeugnissender Ausivürfe , das heifst, von den durch die Vul-cane in die Atmosphäre geschleuderten Materienund von den Producten der Eruptionen oder denLaven handeln, die sie ausgiefsen.