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1 (1821)
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eine vollkommene Zertheilung der Gesteine nachsich, zu welchen sie gehört.

Die Schiefer spalten und zerstören sich in Fol-ge ihrer Textur und Zusammensetzung mit vielerLeichtigkeit. Die Kalksteine widerstehen viel mehr,besonders wenn sie rein sind. Was die Sandsleinebetrifft, so hangt ihr Widerstand viel von der Be-schaffenheit ihres Bindemittels ab; allein im Allge-meinen ist derselbe nicht sehr beträchtlich. Wirwollen im zweyten Tlieile bey jeder Art von Ge-stein die einzelnen Umstände anführen.

Die Zersetzung der mineralischen Massen, undinsbesondere der Granite, gescliichet bisweilen inziemlich kurzen Zeiträumen an Orten, wo jeneMassen jeder Wirkung der Atmosphäre ausgesetztsind. In offenen Steinbrüchen haben, nach wenigJahren, die Mineralogen oft sehr viel Mühe, eineStufe Granit zu erhallen, der so frisch wäre, umin ihren Sammlungen aufgenommen zu werden.

Jn einem Hohlwege, welcher dem Staube GJahre lang ausgesetzt gewesen war, sähe icli bis 5Zoll Tiefe in ihrer Oberfläche ganz zersetzte Gra-nit - Stücken.

Die Tiefe, bis zu welcher die Zersetzung nochmerklich ist, beträgt zuweilen mehrere Fufs. Ineinigen Granit-Gegenden von Auvergne, Vivarais,den orientalischen Pyrenäen, glaubt man beständigauf grofsen Haufen Kies zu seyn, so bedeutend undtief ist dort die Zersetzung.

Es ist wahr, andere Granite, wie wir in derFolge sehen werden, widerstehen viel mehr derzerstörenden Wirkung der Elemente. Indessen mufsman nicht immer daraus schiicfsen, dals sie sichnicht zersetzten, weil sie auf ihrer Oberfläche im-mer hart und fest sind; es ist möglich, dafs die