xoö
.Te weiter das Gebirge von der Mündung undden Ufern des Stromes entfernt ist, desto mehr er-bebt es sieb stufenweise, indem es an den Flüs-,sen und Bächen, welche die Gewässer in den Stromführen, bis zu den höchsten Quellen ansteigt undendlich das Joch der Gebirgs-Abfälle, Hügel undLänder, auf welche die Gewässer gefallen sind, er-reicht. Jenseits jener Joche fällt das Gebirge ab,und die Gewässer, welche auf den andern Abhän-gen fliefsen, begeben sieh nach andern Strömenund gehören zu andern Bezirken; so dafs der Be-zirk eines Stromes von den Bezirken der benach-barten Ströme, von einer Reihe Joche und gleich-sam einem Kranze von Gebirgen, Hügeln und Käm-men umgeben und getrennt ist: dies ist ein wahrerBassin.
Da ein Strom von Flüssen unterhalten wird,wovon jeder die Gewässer eines besondern Bezir-kes erhält, so theilt sieh sein Bassin in Flufs-Bas-sins (Bassins de rivieres).
Ein auf diese Weise in Strom - und Flufs-Bassins eingetheiltes Land würde die natürlichsteEintheilung darstellen. Philipp Buache ist dererste, welcher sie bey der Geographie eingeführthat: nachdem er seine Grundsätze über diesen Ge-genstand festgestcllt und entwickelt hatte *), machteer die Anwendung davon auf Frankreich und lie-ferte die Charte von diesem Königreich, das er in.fünf grofse Bassins gclheilt hatte, nämlich: vom.Rheine, der Seine, der Loire, der Garonne unddes Rhone-Flusses: er gab sodann einige Zeit nach-her eine Charte von dem Bassin der Seine in ihre
i) Mem. de 1’acidem. 1752,