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derholt sich in den americanischcn Anden: der Seevon Mica auf dem Plateau des Antisana ist 4 oooMetres hoch; und jedermann weils, dafs Mexico inder Milte eines Sees auf dem Joche der Cordille-ren liegt.
Im Innern der Alpen sieht man bisweilen ei-nig 0 Seen, sogar von einer ziemlich beträchtlichenGröfse, und in wenig hohen Lagen; allein am Fufsodieser Gebirge in Hohen, die nicht 5 oo Metresübersteigen und nur bis 200 Metres sieh senken,sind die gröfsten, wie der Constanzer, der Genier-Comersee, der Lac-major oder Lago maggiore u. s. w.Die Gebirge scheinen damit umgehen zu seyn.
Jene Seen sind oft nur der Grund von vielbeträchtlichem Bassins, welche sich bis zu einer gros-sen Iiöhej mit Wasser füllen würden, wenn mauden Durchgang verstopfte, durch welchen das Uebcr-maais ablliefst. Saussure, welcher in dieser Bezie-hung den Bassin betrachtet, in dessen Grunde sichder Genfer-See befindet, bemerkt, dafs die Rhonevon da nur durch einen engen und tiefen rundenAusschnitt, den Schleusen-Durchgang zwischen den•'Vouache und den Jura, abfliefst; würde dieser Pafsverstopft, so würde das Thal einen unermefslicbenBassin bilden, welcher seine Gewässer nur überden Mont-Sion ergiefsen könnte, der 272 Metresüber dem jetzigen Niveau des Sees ist.
Wir haben schon bemerkt, dafs in den Thä-lern des Innern der Gebirgs - Ketten verschiedeneBassins oft unmittelbar nach einander Vorkommen;diese Einrichtung wird in den grofsen Flufs-Thä-lern weit vom Mittelpuncle der Gebirgsmassen an-getroffen. So geht der Rhein nach seinem Aus-flüsse aus dem Bassin, in dessen Grunde sich derConstanzer - See befindet, i.u den bey Basel sich ölf •