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1 (1821)
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Gl

-wahren Granze zwischen Europa mul Asien, ein-scliliefst.

Zum Tlicil bekannte, zum Theil unbekannteUrsachen, haben auf die Oberfläche der festen Län-der nach ihrer ersten Bildung gewirkt, sie habensie auf verschiedene Arten durchfurcht und zer-schnitten. In den hohen E.cgioncn haben sie, inFolge dieser Wirkung, zwischen grofsen Rinnenoder grofsen Thälern, lange und hohe Gebirgs-massen abgesondert, das heilst, sie haben Gebirgs-Ketlen hervorgebracht. In niedrigen, bat die Zer-stückelung nur Hügel oder Abhänge erzeugt.

Endlich können sonst ziemlich ebene Theileauf einer grofsen Strecke unversehrt geblieben seyn(oder die Unebenheiten sind durch eine Ausfüllungverdeckt worden); dies sind unsere gegenwärtigenEbenen.

So stellt demnach jetzt die Oberfläche der fe-sten Länder ein beständiges Gemisch von Bergen,Hügeln und Ebenen dar: dies sind die Uneben-heiten dieser Oberfläche. Wir wollen davon indem ersten Absehuitte dieses Capitels bandeln; derzweyte ist den Unebenheiten des Meeres-Grundes gewidmet.

Wir werden von diesen Gegenständen nur imAllgemeinen handeln, und Local - Umstände nurals Beyspiele, nicht aber deshalb anführen, um dieUnebenheiten jeder Gegend insbesondere kennenzu lernen. Diese Kenntnifs macht einen Theil derGeographie aus; und man kann deswegen die gros-sen Werke über diese Wissenschaft, und haupt-sächlich die von Malte-Brun, die besten, welchewir in französischer Sprache, vornehmlich in Be-