Wir vollen unsere Aufmerksamkeit einen- Au-genblick bey der Auflösung der Kieselerde im \\ as-ser festliallcn. Was auch die 1 rsaclie oder dasZvischenmillel jener Auflösung seyn möge , dioSache ist aufscr Zweifel: die Kieselerde schwellt
nicht blos im Wasser, sondern sie ist mit demsel-ben innig verbunden und vollkommen aui’ge-löfst, sagt flr. Vauquelin ’). K laproth drücktsieh auf eine eben solche Weise bey seiner Analysedes Carlsbadcr Wassers aus.
Bergmann, welcher Kieselerde in den Wassern55u Upsal gefunden, sagt seihst, dafs er sich genö-thigl gesehen habe, jene Meinung aiminehmcii,nachdem er bemerkt, baue: dafs das, verschiedeneMal ültrirt.e Wasser, immer noch dieselbe MengeKieselerde enthielte: er bemerkt noch, dafs das
warme Wasser auch eine ausgezeichnetere Wirkungauf diese Erde ausübe.
Verschiedene Quellen enthalten Steinöl undandere bituminöse Stoffe, manchmal sogar in gros-ser Menge; so wie die, welche Spallanzani amMonte-Zebio im M'odcncsischcn gesehen hat; meh-rere finden sieb zu Astrachan und an den Uferndes Tigris: dieser Flufs nimmt an einigen Orleneine so beträchtliche Menge jener Stolle auf, dafscs hinreicht, sich mit einer Fackel dem Wasser zunähern, um die ganze Fläche bis zu einer beträcht-lichen Weile in Flammen zu setzen, welche nichteher verlöschen, bis das Bitumen aufgczelirt ist 2 ).
l) Annalcs de cliimie tonn 3y.
3 ) Bergmann. Seine jihysicalische Beschreibung der Erd-kugel enthalt verschiedene andere Details über den Ge-halt dev Wasser, vorzüglich im 70, 73, 83.. 91 und 97 5 .