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Unterschiedes Ist, so vnufs sie doch daran grofseuAiillieil haben: cs ist sogar schwer, eine andere
Ursache zu begreifen.
Die Erkältung, welche die untern Schichtender Atmosphäre, vorzüglich beym Aufgange derSonne, erleiden, rauht einem i heile des in dieseuSchichten enthaltenen Dunstes die W ärme, welcheihn im gasartigen Zustande erhielt; er löfst sichin Wasser auf, schlägt sich nieder und ordnet sichin Tröpfchen auf den Pflanzen und andern dieOherllüehc der Erde bedeckenden Körpern; diesist der Thau. Die Menge des fallenden Tliaues istbeträchtlicher, als man gewöhnlich glaubt: Hallesschätzt ihn jährlich für London auf 5 Zoll, undDa hon für Manchester gegen 5 Zoll. (ThomsonsChemie).
Dritte Abtheilung, Von dem Wasserauf der Erd-Ob er fläche.
Von den fliefsenden Gewässern.
§. 16 . W enn das Wasser, welches aus der At-mosphäre auf die Oherflüche des festen Landes fällt,von geringer Menge ist, so befeuchtet es blos denBoden, der es auffängt; die Ausdünstung bringt esaber bald wieder in die Atmosphäre. Allein, wennder Regen stark ist, so sickert das Wasser durchden beweglichen und lockern Boden hindurch, undkommt also ins Innere der Erde, Lis es eine un-durchdringliche Schicht, oder ein dergleichen Ge-stein iriifi, wo cs über selbiges hinweg gleitet, unddessen Krümmungen folgt, welche, den Rinnen ähn-lich , os wieder auf die Oberfläche der Erde leiten:
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