den beträchtlich verschieden; sie scheint vorzüg-lich von der Temperatur, von der Entfernung desMeeres, und von der Lage gegen die Bergkettenahzuhängen. Ilr. v. Humboldt hat die Wirkungder Temperatur oder des Climats auf die Wasser-Menge von gefallenen liegen durch folgende Ta-belle auszudriieken gesucht:
Breite.
entsprechende
Temperatur.
Regen in einemJahre.
0°
19
45
60
i)r>0
27
26
iS
4
qo Zoll.
»= -17 — j
16 — I
Wir bemerken, dafs in den warmen Climatendie Regen zwar viel stärker, jedoch nicht so häufig,als in den kalten Ländern sind. Die benach-barten Gegenden des Meeres , besonders an derSeite, wo der Wind am gewöhnlichsten wehet, ha-ben viel mehr Regen, als die, welche mehr vor-wärts ins Land liegen. Die Berge scheinen einegrofse Wirkung auf die Wolken zu haben, sie be-günstigen ihre Bildung und Aullösung in Regen;auch fällt in bergigten Ländern unter übrigens glei-chen Umständen eine gröfsere Menge Regen.
Die Lage eines Landes gegen die Gebirgs - Ket-ten hat auch einen grofsen Einflufs auf die Regen-Menge; sie ist viel geringer in den, hinter diesenKelten liegenden, Gegenden gegen den Punct amHorizont, von wo gewöhnlich die Regen - Windekommen.
Diese verschiedenen Umstände, und vielleichtnoch einige andere, bringen einen sehr grofsen ün-
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