Gewichts - Systems, aixsgeführt worden. Der ge-messene Meridian-Bogen erstreckt sich von Dün-kirchen , durch Perpignan, his zu der kleinen Il-se! Formenlcra im mittelländischen Meere; er ent-hält 12° 48' 44" und man hat ihn 706089 Toisengefunden: woraus man geschlossen hat, dafs der
Quadrant des Meridians vom Aequator his zumPol 5i5iui Toisen oder 10000726 gesetzliche Me-ircs enthielt ’).
Diesem Resultate gemäfs, und indem eine Ab-plattung von 0,00024, angenommen wird, hat manfür die hauptsächlichsten Ausdehnungen des Erd-Sphäroids:
j) Eine erste Arbeit über die von den Ilm. Delambrc undMechain gemachte, und mit der von Bouguer vergliche-nen Messung, hat die Commission französischer undfremder zu Paris im Jahre 1799 wegen Bestimmung desMette versammelter Gelehrten veranlafst: dem Quadran-ten des Meridians 5130740 Toisen zu geben, und derzehmmllionstc Tlicil dieser Gröfse wurde für das Metreerkannt und erklärt; welcher sich also zu 0,5130740Toisen, oder 443,296 Linien fand. Exemplare dieserGröfse wurden in die National - Archive und im Ob-servatorio zu Paris niedergelegt: sie stellten das gesetz-liche Metre vor.
Allein eine neue Untersuchung seiner Arbeit, und dervon Bouguer, hat Hm. Delambrc nachher veranlafst:dem Meridian - Quadranten 533XHI Toisen V.tr geben undfolglich wird sein zelmmillionster TJieil 44 >’ä 2 3 Li-nien; späterhin hat er 445,52, und später nocli vielleicht445,51 angenommen. (Man sehe Base du Systeme me-trique tum. III. p. 135 und 557. Astronomie, tom. 3.p. 568. Las Metre ist also nicht mehr der zehnmillion-ste Tlteil des Meridian-Quadranten; allein es ist nurum eine unbedeutende Gröfse verschieden.