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gens den wichtigen Lehrsatz von Clairauk bestätigtedafs die Abplattung des Verhältnisses der Cen-trifugalhraft zu der Schwere unterm Aequatorgleich ist. Diese Abplattung wird also y|-g-T ~ oder seyn. Dies ist das letzte Wort von

der Theorie über die Gestalt des Erd - Sphäroidsin dem Falle, wo die Erde flüssig gewesen wäre,dabey aber ihre gegenwärtige Dichtheit und Bewe-gungen beybehalten hätte.

Wirkliche Gestalt, nach Messung undBeobachtung.

Wir wollen nun diese Gestalt mit derjenigenvergleichen, welche die Erde wirklich hat, undwelche uns geodätische Messungen sowohl, als astro-nomische Erscheinungen gezeigt haben.

Wenn die Erde ein abgeplatteter Körper ist,so genügt es, in verschiedenen Breiten zwey Gradeauf ihrer Oberfläche zu messen, um auf die Gröfseder Abplattung zu schliefsen. Im Anfänge des letz-ten Jahrhunderts führten Picard, la Ilire und Cas-sini in Frankreich solche Messungen aus; allein,wegen der Kleinheit der Abplattung, gaben dieseeinander zu nahe gelegenen Grade nur kleine Un-terschiede, und weil sie mit den Fehlern der Be-obachtung zusammenlielen, konnte man darausnichts Bestimmtes ableiten. Man zog daraus ent-gegengesetzte Folgerungen; einige Personen meinten,sogar, dafs die Erde nach den Polen hin länglichund nicht abgeplattet wäre. Um den Streitigkeitenein Ende zu machen, welche seit dreyfsig Jahrendie Academie tlieilten, und um. die Frage unwider-ruflich zu entscheiden, so mufste man Grade, soentfernt als möglich; wählen und sie mit der äus-