serste Ende hat; sie witd also -gfa (£. 5«) der Schwereeeyn. Da also die Theilclien dieses Fadens wenigerals die des Polar Fadens wiegen, so können sie dannnur mit leztern ins Gleichgewicht kommen, wenn siezahlreicher sind, dafs heilst, dafs der Faden, den siebiidtn gjg länger, als der andere, ist.
Damit die von Huyghens angegebene Abplat-tung angenommen werden konnte, mufste die Wir-kung jedes Theilchens der Erdkugel nach demMittelpuncte gerichtet seyn: mm aber hört dieserUmstand auf, sobald das Sphäroid, kraft derKreis-Bewegung sich abplattet, und die Richtun-gen der Schwere bleiben senkrecht auf der Ober-fläche des Spharoids und treffen nicht mehr imMittelpunkte zusammen. Newton unternahm esdiese Frage aufzulösen, indem er jene Betrachtungberücksichtigte; er nahm an, dafs die Masse derErde eine gleichartige Dichtheit hätte, und dafsihre Gestalt bey der Abplattung eine Ellipsoidewurde; hiernach und mit Hülfe der Grundsätze vonder allgemeinen Schwere fand er die Abplattungzu srj-o.
Maclaurin bewies sodann die Gültigkeit derzweyten von Newtons heyden Voraussetzungen,nehmlich die elliptische Gestalt; was die andere,nehmlich die Gleichartigkeit der Dichtheit betrift,so zeigte Clairault, dafs sie nicht annehmbar sey.w äre die Erde gleich dicht, so müfste die Zunah-me der Schwere vom Aequator nach dem Pole demumgekehrten Verhältnifs der Länge der Halbmesserfolgen, mithin seyn: nun hat aber die Beobach-tung am Pendel gelehrt, dafs sie wirklich T | Tist, es folgt also daraus, dafs die Erde in ihrem
j) Oder 0,0054. Laplace, Mem, da 1 ’Institut igig.